KLIMA-RELIGION

Ob­wohl in un­se­ren Brei­ten­gra­den vie­le Men­schen sich als „re­li­gi­ös un­mu­si­ka­lisch“ be­zeich­nen wür­den, lau­fen so­gar be­ken­nen­de Athe­is­ten bei Be­we­gun­gen mit, die sich sehr re­li­gi­ös ge­bär­den. Ein ak­tu­el­les Bei­spiel ist die Kli­ma-Re­li­gi­on. Zwangs­mis­sio­nie­rung wird dort als All­heil­mit­tel für den ge­schun­de­nen Glo­bus an­ge­strebt. Nicht nur 10 son­dern tau­sen­de Ge­bo­te sind ein­zu­hal­ten. Die Be­keh­rung der Men­schen soll per Ge­setz er­zwun­gen wer­den. Ab­lass­zah­lung in Form ei­ner Co2-Steu­er muss her. Ei­ne Ma­don­na ha­ben sie auch. Die hei­li­ge Gre­ta wird auf Pro­zes­sio­nen her­um­ge­reicht. Den Ju­gend­got­tes­dienst der Kli­ma-Re­li­gi­on nen­nen sie „Fri­days for Fu­ture“ und ih­re Pre­di­ger dro­hen mit der Kli­ma­höl­le.

Ich bin sehr da­für, dass wir pfleg­lich mit un­se­rer Schöp­fung um­ge­hen. Zu­mal sie dem Men­schen ge­nau da­zu von Gott an­ver­traut wur­de. Je­doch bin ich in der kli­ma­re­li­giö­sen Auf­hei­zung dank­bar, dass in der Bi­bel steht, was Gott zum Fort­be­stand un­se­res Pla­ne­ten sagt: „So­lan­ge die Er­de steht, soll nicht auf­hö­ren Saat und Ern­te, Frost und Hit­ze, Som­mer und Win­ter, Tag und Nacht.“ (1 Mo­se 8,22)

Was bin ich froh, dass ich als Christ ei­ner­seits mei­nen Bei­trag zur Pfle­ge un­se­rer Welt leis­ten aber gleich­zei­tig ge­las­sen dar­auf ver­trau­en kann, dass Gott zu sei­nem Wort steht und für die Er­de sorgt.
Im Le­ben und im Ster­ben hilft uns nicht ei­ne Re­li­gi­on, son­dern nur ei­ne Per­son. Das ist die Per­son, die am „Frei­tag für die Zu­kunft“, al­so am Kar­frei­tag im Jah­re 30 am Kreuz ge­stor­ben ist. Je­sus hat das ka­put­te Kli­ma zwi­schen Mensch und Gott durch sei­nen Tod am Kreuz und durch sei­ne Auf­er­ste­hung wie­der in Ord­nung ge­bracht. Nie­mand muss bei ihm Ab­lass zah­len. Ein Mensch muss nur an­neh­men was Je­sus ge­zahlt hat. Des­halb ist es nur mit Je­sus mög­lich, dass ein Mensch die neue Er­de und den neu­en Him­mel zu se­hen be­kommt, die Gott schaf­fen wird. Und dort ist üb­ri­gens das Kli­ma voll in Ord­nung.

Lutz Scheuf­ler

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