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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
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wer am lautesten brüllt, hat Recht! So sieht das Durchsetzungsgebaren vieler Zeitgenossen aus. Marktschreier gab es schon immer. Sie boten lautstark ihre Waren auf dem Wochenmarkt an. Heute schreien weniger die Händler auf dem Marktplatz. Auf Demos und im Internet machen Schreihälse sich mit ihrem Gebrüll bemerkbar. Besonders die Medien sind zum digitalen Marktplatz geworden. Hauptsache laut, Hauptsache schräg. Hauptsache schrill. Wie Brüllaffen füttern sie soziale Netzwerke im Sekundentakt mit Empörung, Ideologie und Lüge. Dabei kommt folgender Gedanke um die Ecke: Die lauteste Meinung hat oftmals nicht die leiseste Ahnung.
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Im Leben können wir jedoch beobachten: Echte Lebensweisheit tritt selten mit Pauken und Trompeten auf. Weisheit kommt aus der Stille, weil sie nachdenkt, bevor sie spricht. Der König Salomo hat vor Jahrtausenden passend dazu gesagt. „Die ruhigen Worte eines Weisen sind mehr wert als das Geschrei eines Herrschers unter Dummköpfen.“ Das steht im Buch Prediger (9,17).
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Wenn es ums Leben geht, dürfen wir uns nicht von der Lautstärke betäuben lassen. Drehen Sie doch einfach den Ton der schreienden Schaumschläger leiser oder ab. Wenn wir doch bewusster auf die leisen und klaren Töne der Bibel hören würden! Viele Christen nennen das „stille Zeit“, wenn sie die Bibel lesen, beten und vorher die Schreihälse wie Internet, Fernseher und Mobilgerät ausschalten. In diese Richtung zeigt auch das Titelblatt unseres neuen INFO.
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