Evan­ge­li­sa­ti­ons­wo­chen

Gott ERlebt-Evangelisationswoche

Vor­tei­le von Evan­ge­li­sa­ti­ons­wo­chen

  1. Be­su­cher­an­stieg kann wäh­rend ei­ner Ver­an­stal­tungs­rei­he be­ob­ach­tet wer­den. Oft geht es so: Am ers­ten Tag kom­men die Chris­ten um zu gu­cken. Man will sich ja nicht bla­mie­ren. Am zwei­ten Tag la­den sie je­man­den ein, der erst am vier­ten Tag kommt. Das geht mit Ein­zel­ver­an­stal­tun­gen nicht.
  2. Ei­ne Ver­an­stal­tungs­rei­he wird eher Stadt­ge­spräch.
  3. Ei­ne Pre­digt rauscht schnel­ler vor­bei als sie­ben Pre­dig­ten mit glei­cher Ziel­rich­tung.
  4. Neue Ga­ben wer­den wäh­rend der Vor­be­rei­tung ei­ner Evan­ge­li­sa­ti­ons­wo­che in der Ge­mein­de ent­deckt. Ein Pfar­rer sag­te mir vor dem ers­ten Abend ei­ner Ju­gend­wo­che: „Wenn die Evan­ge­li­sa­ti­on jetzt aus­fal­len wür­de, hät­te die Vor­be­rei­tungs­zeit sich für uns schon ge­lohnt.“
  5. Die stän­di­ge Be­stre­bung, Au­ßen­ste­hen­de zu er­rei­chen, wird durch ei­ne Wo­che mas­siv un­ter­stützt.
  6. Die per­sön­li­che Evan­ge­li­sa­ti­on wird wir­kungs­voll un­ter­stützt. Die nicht­christ­li­chen Freun­de be­kom­men von ei­nem an­de­ren Chris­ten das Evan­ge­li­um er­klärt. Das hat zur Fol­ge:
    ○ Glau­bens­ge­sprä­che be­kom­men neu­es Fut­ter.
    ○ Was vor­her in den Be­zie­hun­gen ge­sät wur­de, wird oft bei ei­ner Ver­an­stal­tungs­rei­he ge­ern­tet. Denn in den per­sön­li­chen Be­zie­hun­gen kommt man schwer zur ge­ziel­ten Auf­for­de­rung: „Gib doch dein Le­ben Je­sus.“
    ○ Vie­le Chris­ten kön­nen nicht über ih­ren Glau­ben re­den und wer­den es wohl nie ler­nen, weil sie an­de­re Be­ga­bun­gen ha­ben. Aber sie kön­nen ih­re Freun­de ein­la­den, da­mit die­se das Evan­ge­li­um ei­ne Wo­che lang er­klärt be­kom­men.
    ○ Vie­le Chris­ten kön­nen nicht über ih­ren Glau­ben re­den und wer­den es wohl nie ler­nen, weil sie an­de­re Be­ga­bun­gen ha­ben. Aber sie kön­nen ih­re Freun­de ein­la­den, da­mit die­se das Evan­ge­li­um ei­ne Wo­che lang er­klärt be­kom­men.
  7. Die Vor­be­rei­tung, das Er­le­ben und die Nach­ar­beit ei­ner Evan­ge­li­sa­ti­ons­wo­che ist für al­le Mit­ar­bei­ter zu­gleich Wei­ter­bil­dung.
  8. Wer ei­ne Evan­ge­li­sa­ti­ons­wo­che ver­an­stal­tet, muss über sei­ne Ge­mein­de nach­den­ken. Wo sind „ein­ge­fah­re­ne Glei­se“? Was muss ge­än­dert wer­den, da­mit Au­ßen­ste­hen­de ei­ne geist­li­che Hei­mat fin­den? Wie geht es wei­ter? (sie­he Nach­ar­beit)
  9. Die Be­zie­hung und das Ver­trau­en zwi­schen Gast­ge­bern (Ge­mein­de) und Gäs­ten wächst. Es gibt im Ge­mein­de­all­tag sel­ten so vie­le Seel­sor­ge­ge­sprä­che, wie wäh­rend ei­ner Evan­ge­li­sa­ti­ons­wo­che.
  10. Bei der Zu­sam­men­ar­beit auf Al­li­anz­ba­sis tut der Blick über den Tel­ler­rand den Mit­ar­bei­tern aus den ein­zel­nen Ge­mein­den gut.

Lutz Scheuf­ler

Evangelisationswochen 1
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