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Tem­po­li­mit

idea – Spek­trum 27.03.2019

Die Ar­beits­ge­mein­schaft der Um­welt­be­auf­trag­ten der Glied­kir­chen in der EKD hat sich für ein Tem­po­li­mit auf deut­schen Au­to­bah­nen aus­ge­spro­chen. Sie se­hen dar­in „ei­nen ers­ten, ein­fach rea­li­sier­ba­ren Schritt für ei­ne nach­hal­ti­ge Mo­bi­li­täts­wen­de“. So ver­hin­de­re ei­ne an­ge­mes­se­ne Ge­schwin­dig­keit Un­fäl­le, sen­ke den Lärm­pe­gel und re­du­zie­re den Aus­stoß von Koh­len­stoff­di­oxid als Bei­trag zum Kli­ma­schutz, er­klär­ten die Be­auf­trag­ten bei ih­rer Früh­jahrs­ta­gung in Pots­dam …

Bei Mis­si­on aufs Gas­pe­dal tre­ten

Kri­tik an dem Vor­stoß kommt hin­ge­gen vom Evan­ge­lis­ten und Lei­ter des Evan­ge­li­sa­ti­ons­teams, Lutz Scheuf­ler (Wal­den­burg bei Zwi­ckau). idea sag­te er, der Auf­trag der Kir­che sei nicht, das Tem­po der Au­tos zu li­mi­tie­ren, „son­dern beim Mis­si­ons­be­fehl aufs Gas­pe­dal zu tre­ten – denn wer den CO2-Aus­stoß der Sün­de in­ha­liert hat, fährt zur Höl­le“. Da­mit ein Mensch aber gut durchs Le­ben dü­sen kön­ne, Hil­fe bei sei­nen „Un­fäl­len“ er­fah­re und sau­ber im Him­mel an­kom­me, brau­che er Je­sus. „Nur Je­sus bie­tet Rei­ni­gung von der Sün­de und freie Fahrt für be­gna­dig­te Sün­der an“, so Scheuf­ler.
© Nach­rich­ten­agen­tur idea 

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