aufgeschlagene Bibel mit Johannes 3,16

15. Chem­nit­zer Bibelseminar

Olaf Lat­zel
Fo­to: kairospress

Chem­nitz (IDEA) – Der Kreu­zes­tod und die Auf­er­ste­hung Je­su mar­kie­ren ei­ne Zei­ten­wen­de. Nur von da­her kön­nen Men­schen Chris­tus, den le­ben­di­gen Gott, ver­ste­hen. Da­von ist der Pas­tor der evan­ge­li­schen Bre­mer St.-Martini-Gemeinde, Olaf Lat­zel, überzeugt.

Er sprach vom 27. Fe­bru­ar bis 2. März beim 15. Chem­nit­zer Bi­bel­se­mi­nar in der dor­ti­gen Lan­des­kirch­li­chen Ge­mein­schaft. Lat­zel: „Nur wenn wir fest­ge­stellt ha­ben, dass Je­sus den Tod über­wun­den hat, dass er le­ben­di­ger Gott ist, wenn wir Kreuz und Auf­er­ste­hung er­lebt ha­ben, kön­nen wir sei­ne Wun­der im rich­ti­gen Licht ver­ste­hen.“ So­lan­ge das nicht der Fall sei, wür­den Men­schen Je­sus für ei­nen „Wun­der­mann“ hal­ten und ihn falsch in­ter­pre­tie­ren. „Wer nicht glaubt und weiß, dass Je­sus Chris­tus wahr­haf­tig für die Sün­de der Welt ge­kreu­zigt wor­den und tat­säch­lich leib­lich auf­er­stan­den ist und den Tod be­siegt hat, der wird Je­sus Chris­tus nicht verstehen.“

Lat­zel: Kir­chen­ge­mein­den brau­chen „kla­re und christ­li­che Lehre“

Ge­gen­über der Evan­ge­li­schen Nach­rich­ten­agen­tur IDEA sag­te Lat­zel, dass ihm Bi­bel­se­mi­na­re viel be­deu­ten. Sie bö­ten die Mög­lich­keit, durch die bi­bli­sche Leh­re geist­lich zu wach­sen. Er kön­ne die Aus­sa­ge des Re­for­ma­tors Mar­tin Lu­ther (1483 – 1546) be­stä­ti­gen, dass die bi­bli­sche Leh­re von gro­ßer Re­le­vanz sei, denn „wo die recht ist, da ist al­les in Ord­nung“. Lat­zel zu­fol­ge ist es sehr wich­tig, dass in den Kir­chen­ge­mein­den „kla­re und christ­li­che Leh­re“ ver­kün­digt wird. Ver­an­stal­ter des Chem­nit­zer Bi­bel­se­mi­nars ist das Evan­ge­li­sa­ti­ons­team des säch­si­schen Evan­ge­lis­ten und Lie­der­ma­chers Lutz Scheuf­ler (Wal­den­burg bei Zwickau).

Je­de Ver­an­stal­tung ausgebucht

Nach­dem das seit 2007 jähr­lich statt­fin­den­de Bi­bel­se­mi­nar im ver­gan­ge­nen Jahr co­ro­nabe­dingt nur di­gi­tal statt­fin­den konn­te, war in die­sem Jahr ei­ne Hy­brid-Ver­an­stal­tung mit ma­xi­mal 150 Be­su­chern pro Abend mög­lich. Scheuf­ler sag­te IDEA, dass je­der Abend aus­ge­bucht ge­we­sen sei: „Ob­wohl in vie­len Ge­mein­den Bi­bel­stun­den aus­ge­stor­ben sind, er­le­ben wir beim Bi­bel­se­mi­nar stei­gen­den Zu­spruch.“
Laut Scheuf­ler ver­an­stal­tet das Evan­ge­li­sa­ti­ons­team sol­che Bi­bel­se­mi­na­re, weil Chris­ten da­zu auf­ge­ru­fen sind, mit ih­ren Mög­lich­kei­ten zu mis­sio­nie­ren. Wer das tue, müs­se wis­sen, was Je­sus zu bie­ten ha­be, und das er­fah­re man in der Bi­bel. Die vier Abend­ver­an­stal­tun­gen kön­nen auf You­Tube wei­ter­hin an­ge­schaut wer­den. Bis­lang wur­den die Vi­de­os über 9.000-mal auf­ge­ru­fen (Stand: 3. März).

Nächs­tes Bi­bel­se­mi­nar: 26.02. – 01.03.2023

Vi­deo: Bi­bel­se­mi­nar ab 1:23 Min.

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