Hilfe?! 1

Hil­fe?!

Es kann ei­nem fast über­all pas­sie­ren, beim Ein­kau­fen oder am Bahn­hof, im Ur­laub oder an der Haus­tür – ein Bett­ler bit­tet um Geld. Man sieht ihn an und denkt: „Ja, Hil­fe hast du bit­ter­nö­tig. Dein Haus­halt sind 2 Beu­tel, dei­ne Klei­dung sind Lum­pen und dein Ge­ruch ist un­er­träg­lich. Ich wür­de dir ja Geld ge­ben, aber, so wie du riechst, gibt es da­von bald den nächs­ten Schnaps. Ob ich dir da­mit wirk­lich hel­fe?!“
Die meis­ten von uns ha­ben ge­nug Geld, um sich selbst zu hel­fen. Sel­ten stellt man sich die Fra­ge: „Ob ich mir mit mei­nem Geld wirk­lich hel­fe?“ Oft ist man der Mei­nung, dass man für sich und an­de­re selbst­ver­ständ­lich das Rich­ti­ge tut.
So ging es auch Eli­fas, Bildad und Zo­far. Mit den bes­ten Vor­sät­zen ka­men sie zu ih­rem kran­ken Freund Hi­ob und woll­ten ihm mit ih­rem Rat zur Sei­te ste­hen. Das Er­geb­nis: ka­ta­stro­phal. Sie wa­ren Hi­ob kei­ne Hil­fe und zie­hen den Zorn Got­tes auf sich, so­dass Hi­ob ih­nen hel­fen und für Sie zu Gott bit­ten muss. Am En­de steht die Er­kennt­nis: Es gibt Din­ge, die für Men­schen zu hoch sind, die wir nicht ver­ste­hen kön­nen. Wer wirk­lich heil wer­den will, kommt um Got­tes Hil­fe nicht her­um.
„Hei­le du mich, Herr, so wer­de ich heil; hilf du mir, so ist mir ge­hol­fen.“ Jer. 17,14

Kor­ne­li­us „Kor­ni“ Weis­flog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll Up